Projekte

COST Circular Cities

Implementierung Naturbasierter Lösungen für eine ressourceneffiziente, zirkuläre stadt

Erschöpfung der Ressourcen, Klimawandel und der Rückgang von Ökosystemen sind Probleme, mit denen Städte weltweit kämpfen und diese werden zunehmen, wenn sich Städte nicht anpassen. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, müssen unsere Städte mit einem ganzheitlichen Ansatz in nachhaltige Systeme umgewandelt werden. Ein Element, um diese Transformation zu erreichen, ist die Implementierung von naturbasierten Lösungen. Sie können eine Reihe von Ökosystemleistungen bereitstellen, die für die urbane Biosphäre von Vorteil sind, wie die Regulierung des Mikroklimas, Hochwasserschutz, Wasseraufbereitung, Nahrungsmittelversorgung und mehr. Die meisten naturbasierten Lösungen werden jedoch nur zu einem Zweck implementiert. Um den Nutzen für städtische Gebiete zu erhöhen, soll das Kreislaufwirtschafts-Konzept in Kombination mit verschiedenen Arten von Dienstleistungen und der Rückführung von Ressourcen in die Stadt angewendet werden. Beim COST-Projekt soll ein Kreislaufsystem etabliert werden, das naturbasierte Lösungen zum Management von Nährstoffen und Ressourcen innerhalb der städtischen Biosphäre implementiert und so zu einer widerstandsfähigen, nachhaltigen und gesunden städtischen Umwelt führt. Um diese Herausforderung zu bewältigen, leisten fünf Arbeitsgruppen einen Beitrag zur Schließung des Ressourcenkreislaufs innerhalb der urbanen Biosphäre. Die fünf Arbeitsgruppen werden sich mit der baulichen Umwelt, der städtischen Wasserversorgung, der Ressourcennutzung, der städtischen Landwirtschaft und den Transformations-Werkzeugen unter Berücksichtigung der sozioökonomischen Auswirkungen befassen.

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Initiiert wurde das Projekt von alchemia-nova. Hauptziel der Aktion ist der Aufbau einer interdisziplinären Plattform um Stadtplaner, Architekten, Systemdesigner, Ökonomen, Ingenieure und Forscher aus den Sozial- und Naturwissenschaften zu vernetzen, die naturbasierte Lösungen für den städtischen Raum und kreislaufbasiertes Wirtschaften im Sinne der 3Rs (Reduce, Reuse and Recover) entwickeln.

Über COST:

Die “European Cooperation in Science and Technology” (COST) stellt Mittel für die Schaffung von Forschungsnetzwerken bereit, die COST-Aktionen genannt werden. Diese Netzwerke bieten einen offenen Raum für die Zusammenarbeit zwischen WissenschaftlerInnen in ganz Europa (und darüber hinaus) und geben damit Impulse für Forschungsfortschritte und Innovationen. COST funktioniert nach dem bottom-up-Prinzip, was bedeutet, dass ForscherInnen ein Netzwerk basierend auf ihren eigenen Forschungsinteressen und Ideen erstellen können, indem sie einen Vorschlag für den COST Open Call einreichen. Der Vorschlag kann in jedem Wissenschaftsbereich sein. COST Aktionen sind hochgradig interdisziplinär und offen.

COST Action CA17133

Thema: “Implementing nature based solutions for creating a resourceful circular city”

Management Komitee:

Vorstandsvorsitz: Dr. Guenter LANGERGRABER, Universität für Bodenkultur Wien, Österreich

Vize-Vorstandsvorsitzende: Dr. Natasa ATANASOVA, Universität von Ljubljana, Slowenien

GruppenleiterInnen:

Prof David Pearlmutter (Blaustein Institutes for Desert Research, Ben Gurion Universität Israel), Dr Hasan Volkan Oral (istanbul aydin university, Türkei), MSc Johannes Kisser (alchemia-nova GmbH, Österreich), MSc Siv Lene Gangenes Skar (NIBIO Norwegian Institute for Bioeconomy Research, Norwegen), Dr Evangelia Katsou (Brunel University, Vereinigtes Königreich)

37 COST Mitglieder:

Albanien, Belgien, Bosnien Herzegowina, Bulgarien, Kroatien, Zypern, Tschechien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Island, Irland, Italien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Montenegro, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Serbien, Slowakei, Slowenien, Spanien, Schweden, Schweiz, Türkei, Ungarn, Vereinigtes Königreich und die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien.

1 Kooperations-Mitglied: Israel

Start 22.10.2018 – Ende 21.10.2022

Projekt-Website: www.cost.eu